Referenten in 2017


Ihr Favorit: Wilhelm Greiff, Veit S. Hilger, Thomas Wibberenz, Nathalie Müller, Dr. Meeno Schrader, Michael Wnuk, Mareike Guhr, Manfred Kerstan, Leon Schulz, Dirk Neubert, Burghard Pieske,

 

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Burghard Pieske:

  • Geboren 1944 als Sohn eines Schulrates und einer Professorin der Kunstgeschichte, studierte Geographie und Pädagogik
  • Widmete sich früh der maritimen Welt: Schiffsjunge auf der Passat, Matrose bei der Handelsmarine, Seefahrtschule Hamburg mit Abschluss Patent Kapitän auf Kleiner Fahrt
  • 1989 startete er einhand von Tonga in dem Nachbau des offenen, nur 7 Meter langen Bounty – Beibootes nach Kupang/Indonesien.
  • Vollzog 200 Jahre nach der Meuterei auf der Bounty die legendäre Reise des Captn. Bligh nach
  • 1991/92 überquerte Originalnachbau eines Wikingerschiffes, der „Wiking Saga“ den Nordatlantik von Dänemark über die Faröer, Island, Grönland, Neufundland bis nach New York.
  • Burghard Pieske veröffentlichte sechs Bücher, hält Vorträge im deutschsprachigen Raum und war in vielen Fernsehsendungen mit seinen Abenteuern präsent
  • Eigenes Projekt „Euro-Viking“: Jeden Sommer ist Pieske mit sozial ausgegrenzten Jugendlichen auf den Flüssen Weißrusslands oder der Ukraine unterwegs, um mit seiner erlebnispädagogischen Expeditions-Therapie den Jugendlichen einen Weg aus der Arbeitslosigkeit aufzuzeigen

Dirk Neubert

Dirk Neubert

"Im Yacht-Segeln sehe ich die optimale Kombination aus Reisen, Naturverbundenheit und Begeisterung für Technik. Vielleicht ist gerade das der Grund, warum mich der "Virus" vom Segeln nach den ersten Versuchen sofort packte!"

Was bringt einen Nichtsegler aus dem Erzgebirge auf die Weltmeere? Gerade einmal acht Jahre ist es her, dass Dirk Neubert seine seglerische Laufbahn begann. Nach Absolvierung der deutschen Segelscheine entwickelte er sich sehr schnell zum erfahrenen Segler auf der Ostsee, im Englischen Kanal und Atlantik. Heute bringt er angehenden RYA Yachtmastern das Führen einer Yacht und die Navigation in Tidenrevieren bei. Damit ein Skipper mit den technischen Systemen an Bord seiner Yacht gut vertraut ist, vermittelt er die erforderlichen Kenntnisse in Workshops und Trainings an der Yacht-Skipper Akademie Bernd Reese in Essen. Neben theoretischen Grundlagen sind für den Diplomingenieur die praktischen Fähigkeiten besonders wichtig. So lernen die Teilnehmer unter realen Bedingungen Bordelektrik, Dieselmotor und Bordsysteme besser kennen.

An seinem Motor-Stand auf der "Yacht-Bluewater" zeigt Dirk Neubert die einzelnen Systeme des Dieselmotors und erläutert deren Zusammenwirken. Es besteht die Möglichkeit selbst Hand anzulegen und die einzelnen Komponenten und Baugruppen eines Yacht-Motors hautnah zu erleben. Für Blauwassersegler so wichtige Fragen wie Werkzeuge an Bord, Wartung und Selbsthilfe werden hier beantwortet. Checklisten für die Ausstattung einer Langfahrtyacht unterstützen bei der Vorbereitung auf das große Abendteuer auf See.

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Leon Schulz

Vor 10 Jahren segelte Leon Schulz mit seiner Familie in die Karibik und zurück und konnte sich danach nicht mehr in ein geordnetes Leben als Ingenieur eingliedern. Heute hat er seine Passion zum Beruf gemacht und hilft anderen den Mut zu fassen, ebenfalls auf grosse Fahrt zu gehen. Dabei vergisst er augenzwinkernd nie die Warnung mitzugeben, dass eine solche Langfahrt auch eine sehr grosse persönliche Veränderung mit sich führen kann. Leon Schulz ist inzwischen RYA Yachtmaster Ocean Instructor und segelt mit seiner Hallberg-Rassy 46 sechs Monate im Jahr mit Segelgästen, die RYA-Ausbildung mit sicherem, komfortablem und stilvollem Segeln kombinieren wollen. Viele seiner Segelgäste sind angehende Blauwassersegler und stehen heute mit eigenem Boot kurz vor dem Absprung auf Langfahrt oder sind bereits auf den Weltmeeren unterwegs.
Bereits in 2016 war Leon Schulz zu Gast bei der YACHT Bluewater und berichtete zu den Themen Competent Crew und der atlantische Zirkel. In 2017 freuen wir uns auf seinen Workshop "Astro-Navigation" und seine Erfahrungen zum Thema Ausrüstung und Technik sowie seine Begleitung bei den Praxisübungen mit dem Sextant.

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Manfred Kerstan

Beruflicher Erfolg und Segeln als Hobby.

Die Rückkehr nach Tages- und Wochenendtörns zum Liegeplatz in den Heimathafen wurde mir auf Dauer zu langweilig! Nach 10 Jahren "Kurzstrecke" packte im Alter von 42 Jahren die Gelegenheit und segelte sechseinhalb Jahre in Ruhe um die Welt. Die absolut schönste Zeit meines Lebens. Danach fing ich wieder an zu arbeiten und wollte mir nochmal ein neues Schiff bauen lassen. 1986 segelte ich dann mit meinem neuen 61 Fuß Schiff die erste ARC unter Jimmy Cornell und gewann dieses als zwei Mann Crew! Inzwischen liegen 22(!) ARC Regatten im Kielwasser und es macht nach wie vor einen Rie­sen­spaß! Die vielen netten und interessanten Segler und nicht zuletzt die Wintermonate in der warmen Karibik, einfach super!

Meine Schiffe wurden im Laufe der Zeit "leider" immer größer. Ein größeres Schiff verzeiht einiges mehr und bietet erheblich mehr Komfort, Lebensqualität und nicht zuletzt, ... Länge läuft! Da ich, mittlerweile knapp 80 Jahre, auf das geplante 70 Fuß Schiff zwei Jahre hätte warten müssen, wurde umdisponiert. Die Lebenszeit ist nicht unendlich. Die "Neue" ist dann eine Oyster 825 geworden. Mit der Albatros geht es 2017 jetzt schon zum dritten Mal mit der ARC über den Atlantik.

Segeln hält jung , fit und kann bis ins hohe Alter betrieben werden!

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Mareike Guhr

Die 48-jährige Hamurgerin ist freie Segelsport-Journalistin. Sie hat gerade ihre 4,5-jährige Weltumseglung beendet und bringt viele frische Infomationen von der Barfußroute mit. Ihr derzeitiger Favorit ist der Pazifische Ozean, aber seglerisch ist Mareike Guhr auf der Ostsee aufgewachsen, wo sie seit ihrer Jugend mit den Trimaranen ihres Vaters unterwegs war. Nun hat sie mit dem 50-Fuß-Katamaran "La Medianoche" die Welt umrundet und berichtet von den schönsten Plätzen ihrer Reise. Zuvor hat sie jahrelang Chartertörns im Mittelmeer und in der Karibik gefahren, sowie Regatten in der Ostsee, Nordsee, im Mittelmeer und in der Karibik. Dabei hat Mareike Guhr vielfach auch reine Frauencrews geführt und auch auf ihrer Weltumseglung, auf der sie 140 Mitsegler auf Teilstrecken mitnahm, waren mehr als 50 Prozent der Gäste Frauen. Denn Mareike ist eine der ganz wenigen weiblichen Skipper die eigenständig die Weltumseglung realisiert haben. Und der wunsch diese Ausnahmestellung zu ändern und mehr Frauen in verantwortlichen Positionen aufs Wasser zu bringen ist seit Jahren ihr Ansinnen.

In ihrem Südsee-Vortrag wird Mareike von den Schönheiten Polynesiens, aber auch von den Herausforderungen des größten und abgeschiedensten Ozeans der Welt berichten. Zudem kann sie wertvolle Tipps zur Vermeidung von Problemen bei Kojencharter-Vorhaben geben.

Mehr Informationen zu Mareike Guhr : www.magsail.de

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Dr. Meeno Schrader, Wetterwelt:

  • Dr. Meeno Schrader: deutscher Fernsehmoderator und Unternehmer im Bereich der Meteorologie. Passionierter Segler sowie Gründer und Geschäftsführer der Consulting-Unternehmen WetterWelt GmbH und meteolytix GmbH.
  • größten Erfolge sind der Gewinn der Weltmeisterschaft und der dritte Platz bei der Segelweltmeisterschaft der Profis in den 1980er-Jahren.
  • März 1999 das Unternehmen WetterWelt GmbH mit Sitz in Kiel. Dieses ist spezialisiert auf meteorologische Beratungsdienstleistungen
  • Vor-Ort Beratung des deutschen Admiral’s Cup-Teams vor Cowes und der Beratung der britischen Weltumseglerin Ellen MacArthur
  • Berater für das deutsche America’s Cup-Team United Internet Team Germany in den Jahren 2006 und 2007
  • Olympische Sommerspielen 2008 in China: Beratung mehrerer Mannschaften aus verschiedenen Ländern.
  • Parallel zur beruflichen Beratungstätigkeit promovierte er am Institut für Meereskunde der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Veröffentlichung seiner Dissertation im Jahr 1995, war Bestandteil eines Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Warmwassersphäre des Atlantiks.
  • 2009 war er Co-Gründer der meteolytx GmbH, die wetterabhängige Absatzprognosen für den Handel anbietet.
  • Seit 2002 ist er zudem für die Wettermoderation im Regionalfernsehformat Schleswig-Holstein Magazin des NDR zuständig.

Michael Wnuk

Michael Wnuk

Vor 17 Jahren hieß es "Leinen durchschneiden!" und der Weg um die Welt auf dem eigenen Kiel begann. Sieben Jahre Weltumsegelung mit Nathalie Müller auf der Barfußroute endete mit dem Buch "Meer als ein Traum". In der Umsetzung seiner Träume war der ursprüngliche Grafiker und spätere Geschäftsführer seiner Werbeagentur besonders gut. Es folgt die Überquerung des Südatlantiks und die Eroberung des südamerikanischen Kontinents. Mit den zwei auf der ersten Reise gebornenen Kindern, nebst Seglerin und Mutter Nathalie folgt die Ost-West Umrundung des Kap Hoorns und führte bis nach Chile. Dort verkauften Wnuk-Müller ihre legendäre IRON LADY. In Surinam fand das Pärchen ihre neue 60´Alu Traumsegelyacht MARLIN verlassen auf einem Urwaldfluss inmitten des Amazonasgebietes. Nach Refit und zwei weiteren Jahren in der Karibik, segelte die Familie nach Deutschland und fasste in Flensburg Fuß. Ein zweites Buch "Eine Familie will Meer" entstand. Doch das Träumen konnte Wnuk nicht sein lassen. Jetzt ohne Familie, mit wechselnden Gästen an Bord, segelte Wnuk bis auf 78° Nord nach Spitzbergen, über die Kapverden in die Karibik und wieder zurück nach Flensburg.

Während all den Jahren spezialiesiert sich Wnuk, der seit seinem 14ten Lebensjahr schon Amateurfunker ist, auf die Installation und Service von Kurzwellenanlagen und PACTOR Modems. Mehr als dreihundert Installationen auf Schiffen in aller Welt schaffen einen unglaublichen Efahrungsschatz. Mit seiner 2005 gegründet Firma LUNATRONIC deckt Michael Wnuk das gesamte Sprektrum der Kommunikatioselektronik ab, schult und berät deutsche und schweitzer Segler bei der Ausstattung ihrer Yachten. In Warnemünde wird Michael Wnuk uns einen komprimierten umfassende Überblick geben über die Möglichkeiten der weltweiten Kommunikation auf Segelyachten geben und später für viele Fragen persönlich offen anwesend sein.

Wnuk wird nach Warnemünde mit eigenem Schiff, der MARLIN anreisen, die von den Kongressteilnehmern besichtigt werden kann. Wer Lust hat die Anreise von Kopenhagen aus mitzusegeln kann die mir Mareike Guhr als Skipperin auf der MARLIN tun oder die Weiterreise mit Michael Wnuk mit Michael Wnuk nach Stockholm nutzen um alle Praktiken und Tricks der Kommunikation auf der Langfahrtyachten im Detail zu erlernen. Dabei gibt es nochmal für alle Mitsegler einen besonderen Rabatt auf die Teilnahmegebühr am Kongress.

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Nathalie Müller

  • Die Düsseldorferin schlug die Medizinerlaufbahn ein, arbeitete vor der Weltreise zuletzt in einem Krankenhaus in Neuss.
  • August 2000: Start der 7 jährigen Weltumsegelung in Makkum mit der „Iron Lady“ zusammen mit Michael Wnuk
  • Das Segler Paar segelte gemeinsam von den Kanaren in die Karibik, weiter zu den Galapagos Inseln, nach Neuseeland, Indonesien, Malaysia, Madagaskar bis hin nach Südafrika
  • 2011 Fortsetzung des Törns mit der gesamten Familie (Nathalie Müller, Michael Wnuk und die beiden Töchter Maya und Lena), bloggen live von ihrer Reise, das Magazin YACHT berichtet regelmäßig
  • Autorin der Bücher „Unter Segeln zu Hause“ und „Meer als ein Traum“ gemeinsam mit Michael Wnuk
  • Neues Schiff „Marlin“ in Flensburg, der neuen Wahlheimat der Familie

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Thomas Wibberenz, Istec AG:

Atlantik- und ISTEC ARC- Experte Thomas Wibberenz hat mehr als 100.000 Seemeilen Erfahrung und nach mehreren Atlantik Überquerungen kennt er sich bestens mit Fragen zum Thema Blauwassersegeln aus. ISTEC ist Anbieter innovativer Technologien für den Segelsport mit Sitz in Deutschland und ist spezialisiert auf Produkte für das Vorwind-Segeln. Das Flaggschiff-Produkt ist der Parasailor, der weltweit erste Spinnaker mit integriertem, Staudruck gefüllten Tragflächenprofil. Thomas Wibberenz demonstriert auf der YACHT Bluewater in einem Workshop unterschiedliche Downwind-Segelkonfigurationen.

mtcc

Veit S. Hilger, Maritimes Trainings Center Celle:

  • 59 Jahre alt, Norweger, begann zu segeln im Alter von 5 Jahren
  • Commercial Shipmaster, Yachtmaster Ocean Instructor der Royal Yachting Association
  • DSV C-Schein, SHS, SeaSurvial – Instructor, STCW 95
  • 40 Jahre Hochseeerfahrung auf Schiffen von 9 bis 40 m gut 300.000 NM
  • Aktiver Hochsee-Regattasegler, Nordseewoche, Fastnet Race, Sydney Hobart, mehrfache Atlantik-und Pacific-Überquerungen, Eisfahrten und Spitzbergen. Bevorzugtes Gebiet Nordatlantik, Norwegen, Scotland, Nordsee und Engl. Kanal
  • a. Zt. aktives Regatta-Ausbildungprogramm mit der ‚one wave ahead‘ www.one-wave-ahead.com
  • maritimes trainings center celle:
  • mtcc ist ein Unternehmen mit langjähriger Erfahrung im Bereich Yachtsport und in der professionellen Seefahrt
  • bietet eine fundierte Ausbildung zum Erwerb aller Führerscheine des Deutschen Seglerverbandes (DSV)
  • anerkanntes Trainingscenter der Royal Yachting Association (RYA)
  • Ausbildung für die englischen Bootsführerscheine vom Dayskipper bis hin zum Yachtmaster Ocean
  • Ausbildungszentrum für Seefunk, GMDSS, Inmarsat
  • Ausbildung für Berufe auf Megayachten
  • Schwerpunkt der Ausbildung des mtcc ist die Sicherheit auf See

greiff

Wilhelm Greiff:

  • Studium Elektrotechnik und Betriebswirtschaft, danach Innenausbau der 42 Fuß Yacht "Octopus" bei Erlangen
  • Weltumseglung 1992 im Rahmen der "Europa 92"
  • Seitdem Törns auf allen Weltmeeren sowie Antlantikquerungen
  • Verfasser der Bücher "Energie-Management auf Segelyachten" und "Elektrik an Bord"
  • Seit 1996 Ingenieurbüro für Yacht-Elektrik
  • Deutschlandvertretung des World Cruising Clubs
  • Durchführung diverser Blauwasser-Seminare im Rahmen der Hanseboot in Hamburg sowie der Bootsmesse in Düsseldorf
  • Alljährlich im November Überprüfung der Startvorbereitungen/Sicherheitschecks der ARC-Teilnehmer in Gran Canaria

greiff

Andreas Medicus:

    Leidenschaftlicher Segler und Geschäftsführender Gesellschafter der Hamburger Yacht-Versicherung Schomacker 1966 geboren, zog es Andreas Medicus seit seinem 10. Lebensjahr aufs Wasser. Gestartet im Opti mit Zwischenstation Dart 18 ging es aufs Dickschiff. Nach diversen Chartertörns kaufte Andreas Medicus gemeinsam mit einem Miteigner die Forgus 35 „Livonia“, die er auch heute noch segelt (leider zu selten, was er sehr bedauert). Auch die Lebensgefährtin und seine beide Kinder sind gern an Bord – durchaus auch bei Regatten. Das Hobby wurde früh zum Beruf: Als gelernter Versicherungskaufmann und mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt Steuer und Versicherungen in Berlin und Hamburg, begann seine Karriere vor 25 Jahren bei Schomacker zunächst im normalem Angestelltenverhältnis, danach als Prokurist und Gesellschafter bis zum Geschäftsführenden Gesellschafter. Versicherungskonzepte speziell für die Bedürfnisse von Yachteignern zu erarbeiten und individuelle Lösungen zu finden, sind die Spezialität von Andreas Medicus und der gesamten Crew der Hamburger Yacht- Versicherung-Schomacker. Viel Erfahrung spielt in diesem Geschäft eine große Rolle - und echtes Know-How. Die Nähe zum Kunden und Leidenschaft für alles rund ums Thema Yachten und Boote gepaart mit dem kaufmännischen und auch rechtlichem Hintergrundwissen aus der Versicherungsbranche machen jeden Tag den Reiz der Arbeit als Yachtversicherungsmakler aus.

greiff

Torsten Conradi:

Er ist der Motor bei judel/vrolijk, der den Laden am Laufen hält. Torsten Conradi ist seit 1986 Partner in dem Bremerhavener Konstruktionsbüro und er hat ein klares Ziel das heißt: Innovations- und Technologieführerschaft. So werden die kreativen Designideen bei judel/vrolijk mit modernster Computer- und Softwaretechnik berechnet, simuliert und umgesetzt. Um den Technologievorsprung zu halten und auszubauen, setzt man bei judel/vrolijk außerdem auf eine umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Stillstand ist Rückschritt, so die einfache Devise. Bereits im Alter von zehn Jahren hat der ‚halbe‘ Helgoländer seine Leidenschaft fürs Segeln entdeckt. Auf Deutschlands einziger Hochseeinsel in der Nordsee hat er seine ersten Schritte in den Segelsport gemacht. Nach dem Abitur absolvierte er ein Schiffbaustudium an der Technischen Universität Hannover und Hamburg. Während seiner späteren Arbeit als Assistent am Institut für Schiffbau an der Universität Hamburg wurde er zum Spezialisten im Bereich Aero- und Hydrodynamik. Für die siegreiche Dehler-Yacht bei der Dreivierteltonner-WM 1984 hatte Conradi ein neuartiges, elliptisches Ruder entwickelt und damit auch mehrere Schiffe des damals schon bekannten Konstruktionsbüros von Rolf Vrolijk und Fietje Judel geschlagen. Prompt folgte ein Anruf von judel/vrolijk: „Kannst Du so was auch für uns machen?“ Es folgten erste gemeinsame Projekte, 1986 stieg er dann als Partner bei judel/vrolijk ein. Es entstand ein Trio, das von Anfang an perfekt harmonierte. Rolf Vrolijk sagte irgendwann in einem Interview über ihn: „Die Partnerschaft mit Torsten Conradi funktioniert deshalb so gut, weil sie auf Austausch und Ergänzung basiert. Wir haben uns von Beginn an vertraut. Und dieses Vertrauen ist im Laufe der Zeit noch weiter gewachsen.“ Wenn es darauf ankommt, dann hat Torsten Conradi aber auch die erforderliche Portion Durchsetzungsvermögen. Beispielsweise als Präsident des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbandes (DBSV), dem er in seiner 3. Amtszeit vorsteht. Hier redet er, wie ihm der Schnabel gewachsen ist und eckt damit auch mal an. Er ist halt Lobbyist aus Leidenschaft. Teamarbeit mit flachen Hierarchien und eine angenehme Arbeitsatmosphäre sind ihm besonders wichtig: Er hört seinen Kollegen zu, unterstützt sie dabei, auch unorthodoxe Ideen zu verfolgen, und er respektiert ihre Meinung.